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Förderverein Kolokani e.V.

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Mitgliederversammlung am

29.4.2019 geplant

 

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins Kolokani findet voraussichtlich am Montag, 29. April 2019 im Naturfreundehaus Haßloch statt.

 

Wahlen finden bei der diesjährigen Versammlung nicht statt - der Vorstand wird alle zwei Jahre gewählt. Folgende Punkte werden behandelt: Bericht des Vorstands, Bericht des Kassierers, Bericht der Kassenprüfer. Danach folgt die Aussprache über die Berichte.

 

Der Vorstand wir die Mitglieder ausführlich über das Projekt „Gesundheitsstation Doubala“ informieren.

 

Im nächsten Jahr wird der Förderverein Kolokani 10 Jahre alt. Mit den Mitgliedern wird der Vorstand beraten, in welchem Rahmen das Jubiläum gefeiert wird.

Regierung in Mali zurückgetreten

 

Die Regierung unter Soumeilou Boubeye Maïga ist am letzten Donnerstag, 18. April 2019, zurückgetreten. Vorausgegangen waren Streiks in vielen Bereichen und ethnische Konflikte. Zurzeit streiken die Lehrer. Die Schüler und Studenten waren dieses Mal nicht beteiligt. Die Forderungen der Lehrer sind laut der ehemaligen Regierung nicht zu erfüllen.

 

Die jetzige Situation Malis wird von weiten Teilen der Bevölkerung kritisiert. Nichts funktioniert mehr wie vorher.

 

Streiks destabilisieren zudem das Land. Zuerst sind die Lehrer der Sekundarstufe vor 2 Monaten in Streik getreten. Sie fordern die Erhöhung ihrer Löhne. Die Regierung sieht sich nicht in der Lage, diese Forderungen zu erfüllen.

 

Es gab mehrmals vergebliche Verhandlungen mit der Gewerkschaft der Lehrer. Bis jetzt beteiligen sich die Schüler und Studenten nicht an den Streiks.

 

Mali leidet unter den bewaffneten Angriffen. Im Dogonland kam es vor Monaten zu "einem ethnischen Konflikt" zwischen den Dogon und den Peulh. Diesem Konflikt fielen hunderte von Menschen zum Opfer. Noch immer setzen sich die Übergriffe fort.

 

Gestern, Sonntag, 21. April 2019, kamen 12 malische Soldaten bei einem Angriff ums Leben. Der Anschlag fand in den frühen Morgenstunden gegen 5 Uhr statt.

 

Die Mitwirkung der religiösen „Chefs“ bei politischen Entscheidungen, die Präsident IBK vorgeschlagen hatte, wurde von weiten Teilen der Bevölkerung und des Parlaments kritisch gesehen.

 

Aufstände, Proteste und Gewalt vermehrten sich – der Druck auf die Regierung wuchs. Schließlich kam es zum Rücktritt des Premierministers Soumeilou Boubeye Maïga und seiner Regierung.

 

„Mit diesen Problemen spielt die Regierung mit Feuer und hat den Faden verloren. Sie weiß nicht, was getan werden soll.“ fasst es ein Student in Bamako zusammen und eine Studentin ergänzt: „Die Malier wünschen sich Politiker, die ihr Land lieben und sich für das Land und die Menschen einsetzen.“